Pilgerfahrt ins Heilige Land Frühjahr 2017

Bereits bei einem Vortreffen wurden die Teilnehmer unter dem Hinweis auf wichtige Textstellen aus dem Neuen Testament auf den besonderen Charakter dieser Reise eingestimmt. So konnte sich die Gruppe gut vorbereitet auf die Spuren Jesu machen und an zentralen Orte seines Lebens hautnah seine Botschaft ganz neu erleben und vertiefen, was besonders auch daran lag, dass es Pfarrer Waltner mit der ihm eigenen begeisternden Weise ausgezeichnet gutgelang, diese den Teilnehmern nahe zu bringen.

Beginnend in Nazareth, der Heimatstadt Jesu, mit der modernen Verkündigungsbasilika, dem Marienbrunnen, der Kirche des heiligen Joseph und der quirligen arabischen Altstadt führte der Weg zur Verklärungskirche auf dem Berg Tabor. Aufschlussreich in Nazareth war auch das Zusammentreffen mit Bischof Marcuzzo, der für das größte lateinische Bistum im Heiligen Land zuständig ist. Über Kana führte die Reise in das Hermongebirge im Norden von Galiäa zu der Jordanquelle Banias, dem biblischen Caesera Philippi. Besonders beeindruckend waren all die Stationen rund um den See Genezareth, wie zum Beispiel die Brotvermehrungskirche oder der Berg der Seligpreisungen, die Petruskirche oder die Synagoge in Kapharnaum und natürlich die Bootsfahrt auf dem See. Auf den Golanhöhen war ein Blick auf die nahegelegene syrische Grenze möglich, die stets zwei UN-Soldaten unter Beobachtung haben. Durch das fruchtbare Jordantal führte die Reiseroute südwärts nach zur Taufstelle Jesu und weiter nach Qumran, dem Fundort der ältesten Schriftrollen aus dem Alten Testament. Das Baden im Toten Meer, ein Pflichtprogrammpunkt einer jeden Israelreise, durfte natürlich auch nicht fehlen.

Vom Jordangraben aus ging es hinauf über das judäische Gebirge nach Bethlehem, das heute in dem von den Israeli seit 1967 besetztem Westjordanland liegt. Grenzkontrollen mussten überwunden werden und besonders die fast 10 Meter hohe Betonmauer, die mitten durch Bethlehem führt, machten das Ausmaß der politischen Verhältnisse augenscheinlich. Begegnungen  mit palästinensischen Christen, ob in der Stadt oder auf einer nahegelegenen Olivenplantage, verdeutlichten die immer schwieriger werdenden Lebensumstände der arabischen Bevölkerung. Ein Rundgang durch Bethlehem führte zur Geburtsbasilika, dem heiligsten Ort der Christenheit und zu den Hirtenfeldern.

Höhepunkt der Reise waren natürlich die Tage in Jerusalem, wo man vom Ölberg aus einen herrlichen Blick auf den Tempelberg mit der Al-Aksa-Moschee und dem Felsendom  genießen konnte. Vorbei am Garten Gethesemane ging es durch das Löwentor in die Altstadt mit ihren verwinkelten Bazargassen, hin zur bekannten Via Dolorosa, die entlang der Kreuzwegstationen zur Grabeskirche Jesu führt. Tempelberg und Klagemauer, Treffpunkt der orthodoxen Juden, Abendmahlsaal und Dormitiokirche auf dem Berg Zion wiesen eindrucksvoll auf das enge und oft nicht einfache Zusammenleben der Menschen der drei großen monotheistischen Weltreligionen hin.

Der Abschlussgottesdienst wurde auf dem Weg von Jerusalem ans Mittelmeer in Abu Gosh, das als einer der Emmaus-Orte gilt, gefeiert. Hier wie auch an all den anderen Stationen gelang es Pfarrer Waltner auf beeindruckende Weise Worte aus der Heiligen Schrift erlebbar werden zu lassen und mit dem heutigen Leben zu verknüpfen. Für alle Teilnehmer eine unvergessliche Pilgerreise mit vielen neuen Eindrücken und wertvollen Glaubensimpulsen.

                                                                                                                  

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