Lebende Krippe spendet heuer 2000 € für soziale Zwecke

Lebende20Krippe Spendenuebergabe

Spendenempfänger:                                                                Foto: C. Tenambergen
Schwester Regina Winter für die Wärmestube
Pfarrer Bernhard Waltner für die Pfarrei St. Martin
Hubert Eibner für die Kath.-Ev. Sozialstation
Karlheinz Wenzel für Urlaub ohne Koffer

Die Spendenempfänger sind Mittelsmänner/-frauen, die wiederum die Spenden an bestimmte Personen weiterleiten. Darüber hinaus wurden an drei Einzelpersonen durch Dr. Peter Wachter bereits vor Weihnachten direkt Spenden überbracht.
Die diesjährige Spenden wurden wegen hoher Investitionen fast komplett aus der Vereinskasse genommen.
Der Erlös der Lebenden  Krippe 2017 war von zwei Besonderheiten geprägt:

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Benefizkonzert für das Kaufbeurer Gratislädle

Spendenübergabe Gratislädle 2 

Bei dem Benefizkonzert am 20. Januar 2018 mit Angela Klinger & Isabella Hahn (Sopran), Georg Hiemer (Trompete) und Daniel Herrmann (Orgel) in der Stadtpfarrkirche St. Martin kamen Spenden in Höhe von knapp 1.300,- Euro zusammen. Diese Spenden konnte Dekanatsmusiker Daniel Herrmann nun im Namen aller beteiligten Musiker an die Kaufbeurer Tafel, Gratislädle e. V. überreichen. Gertrud Sauter und Pfr. Bernhard Waltner nahmen die Spenden dankend an, die u.a. dazu dienen sollen, eine Ausgabetheke und Bänke für die Wartenden in der neuen Ausgabestelle in Kaufbeuren zu finanzieren.

Foto: Berthold Sauter

 

Friedenslicht aus Bethlehem wurde verteilt

  Friedenslicht aus Bethlehem 2017 verkl. web
  Die St. Blasiuskirche war fast ganz dunkel, als zu Beginn des Ökumenischen Aussendungsgottesdienstes des Friedenslichts aus Bethlehem der Gospelchor St. Martin das erste Lied anstimmte. In das Dunkel hinein wurden die Worte des Propheten Jesaja gelesen, welche die Sehnsucht nach Frieden unterstrichen. Pfarrer Bernhard Waltner berichtete von einer Christin aus Bethlehem, die momentan die Anspannung in Israel-Palästina hautnah miterlebt und sich dennoch durch das Gebet gestärkt fühlt. An diese Gedanken schlossen Pastoralassistent Michael Rösch und Pfarrerin Michaela Kugler an, dass es an einen jeden Menschen liegt, den Frieden und das Licht in die Welt zu tragen.

So wurde das Friedenslicht, das bereits einen weiten Weg hinter sich hatte, in einer Laterne in die Kirche getragen und unter den Gottesdienstbesuchern verteilt. Das Licht, welches aus der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem stammt, wurde durch Pfadfinder nach Wien und anschließend in den Augsburger Dom gebracht. Von dort holten es Emma Walther und Stefan Weiß einige Stunden zuvor ab und brachten es nach Kaufbeuren.

Nach dem Gottesdienst konnten sich Interessierte bei einer heißen Tasse im Café am Fünfknopfturm aufwärmen und den Berichten, Bildern und Eindrücken einer Israel-Palästina-Reise junger Erwachsener folgen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, friedensbewegte Menschen im Heiligen Land zu unterstützen um die Hoffnung auf Gerechtigkeit und Frieden in der Region am Leben zu erhalten.

In den nächsten Tagen kann das Friedenslicht in der St. Martinskirche oder in der Klosterkirche in Kaufbeuren abgeholt werden.

Sternsingeraktion 2018

Sternsingerbild 2018 Rathaus

Sternsinger laufen zur Höchstform auf

Rund 170 Teilnehmer sammeln in der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren über 34 000 Euro.

In diesem Jahr haben die Sternsinger aus der katholischen Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren den Rekord aus dem Vorjahr nochmals um über 1 000 Euro überboten, indem sie insgesamt 34 333,05 € an Spenden sammelten. Rund 170 Kinder und Jugendliche aus den sieben Pfarreien waren in den ersten Januartagen als die Heiligen Drei Könige verkleidet unterwegs. Sie sangen Lieder, trugen Verse vor, schrieben den Segen Gottes mit Kreide an die Türen der Häuser und Wohnungen und sammelten Geld, um Kindern in Not zu helfen.

Heuer werden mit den Spendengeldern Projekte in Indien unterstützt, die Kinder an Schulbildung heranführen. Ärmere Familien sollen somit von der Kinderarbeit befreit werden und eine neue Perspektive bekommen.

Einen besonderen Dank sprachen die Verantwortlichen der Sternsingeraktion der Verkehrsgesellschaft Kirchweihtal aus, die wie schon in den letzten Jahren kostenfrei einen Bus zur Aussendung der Kaufbeurer Sternsinger zur Verfügung stellten. Ebenso wurde Hany Shafik gedankt, der ehrenamtlich hinter dem Steuer des „Morgenland-Expresses“ saß.

Die Ergebnisse der einzelnen Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren:
● Heilige Familie: 5 486,04 Euro
● St. Dionysius: 3 810,11 Euro
● St. Martin: 9 190 Euro
● St. Peter und Paul: 10 000 Euro
● St. Stephan: 1 720,60 Euro
● St. Thomas 2 262,50 Euro
● St. Ulrich 1 863,80 Euro

Deutsch-ungarische Freundschaft vertieft

 

Zu einer 4-tägigen Wallfahrt besuchte eine Delegation der ungarischen Partnerstadt Szombathely Kaufbeuren.

„Crescentia und das Kreuz“, unter diesem Motto machten sich ca. 30 Pilger der Pfarrei Szt. Márton / Szombathely mit ihrem Pfarrer János Schauermann nach Kaufbeuren auf. Auch wenn die Gruppe auf Hin- bzw. Rückfahrt Passau, Freising und Altötting besuchten, stand die Heilige von Kaufbeuren ganz im Zentrum der Wallfahrt. Dies unterstrich auch der erstmalige Besuch des neuen Diözesanbischofs,János Székely, der den Festgottesdienst am Sonntag zelebrierte. In seiner Predigt ermutigte der Bischof, das Beispiel Crescentias nachzuahmen, die ihr Vertrauen auch in schweren Zeiten auf Jesus Christus, setzte. Ein besonderes Erlebnis der Reise war die kleine Wanderung auf dem Crescentia-Pilgerweg, die der Bischof mit unterschiedlichen Stationen gestaltete.

Neben den spirituellen Elementen wurden die Gäste auch mit der Stadt Kaufbeuren und dem Umland vertraut gemacht. Bei einer Stadt- und Rathausführung lernten sie die Partnerstadt kennen und der Empfang im Rathaus brachte die wechselseitige, große Wertschätzung zum Ausdruck. „Eine Partnerschaft ist dann lebendig, wenn möglichst viele Brücken untereinander geschlagen werden“, so formulierte es Pfr. Schauermann beim Begegnungsabend im Haus St. Martin. Die herzliche Stimmung, auch bei den Gastgebern gab ein lebendiges Zeugnis, dass durch die gemeinsamen Tage viele alte Kontakte vertieft und viele neue Brücken entstanden sind.

Sr. M. Daniela Martin,
Pastoralreferentin

  171022 15 BischofSzekely 
 

Foto: Bischof Székely feiert in der St. Martins-Kirche Gottesdienst; Bild: Thomas Markthaler

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