Sternsinger unterwegs in Kaufbeuren

 

 Sternsingeraussendung Stadt 2020 klein1
Mit einem Gottesdienst in St. Martin wurden die Sternsinger für
alle Pfarreien der Stadt Kaufbeuren ausgesandt. Sie machen sich
in den Tagen bis zum 06.01.2020 auf den Weg, um den Segen in
ie Häuser zu bringen. Gleichzeitig sammeln sie für Projekte für
Kinder.  
„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ heißt das Leitwort der 62. Aktion Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder die Sternsinger von Tür zu Tür ziehen werden. Beispielland der Aktion rund um den Jahreswechsel ist der Libanon, inhaltlich dreht sich alles um das Thema Frieden.

Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Sternsinger bundesweit rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Rund 300.000 Mädchen und Jungen sowie rund 90.000 Begleitende hatten sich in 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten beteiligt. 1.304 Projekte für benachteiligte Kinder in weltweit 102 Ländern konnten die Sternsinger 2018 unterstützen. Träger der bundesweiten Aktion sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Auf den Spuren Jesu unterwegs

 

Jugendliche und junge Erwachsene machten sich zusammen mit Stadtpfarrer Waltner auf den Weg in das Heilige Land, um dort Israel und Palästina zu entdecken.

Den Eröffnungsgottesdienst feierte die Gruppe in Nazareth. Danach ging es an verschiedene Stationen des Lebens und Wirkens Jesu. In der oberen Westbank besuchte die Gruppe den Jakobsbrunnen in Nablus, an dem es zu der Begegnung zwischen Jesus und der Samariterin kam. Nach einer Wanderung am Berg Arbel (Bild) ging es dann ganz in den Norden des Landes zur Jordanquelle Banias. Am See Genesareth konnten alle wunderschöne Sonnenaufgänge und den See genießen. Ein Highlight war der Gottesdienst am See in Tabgha, dem Ort der wunderbaren Speisung. Nach weiteren Stationen in Galiläa machte sich die Gruppe auf den Weg in den Süden nach Judäa zum toten Meer, in die Wüste und nach Jericho. In Jerusalem ging die Gruppe auf der via dolorosa den Weg Jesu nach. In Bethlehem standen einige Begegnungen auf dem Programm. Jugendliche aus Bethlehem erzählten von ihrer Situation. Im Waisenhaus erlebten die Kaufbeurer, wie Sr. Lody ausgesetzte Kinder aufnimmt und ihnen eine Heimat gibt. Bei der Einrichtung Lifegate konnten alle miterleben, wie behinderten Jugendlichen geholfen wird, einen Weg ins Berufsleben zu finden. Beide Einrichtungen wurden durch die Beziehungen von Pfarrer Waltner durch mehrere Aktionen aus Kaufbeuren schon unterstützt. Den Abschluss bildeten dann die Oase des Friedens in Neve Shalom und Qyriat Yearim, wo Pfarrer Waltner mit der Gruppe den Abschlussgottesdienst feierte. Eine Teilnehmerin beschrieb die Eindrücke abschließend so: „Danach fuhren wir noch nach Yaffa, wo wir im Mittelmeer baden konnten. Leider ging es danach für uns auch schon nach Hause. Wir hatten alle eine wunderschöne Zeit und waren sehr traurig, dass wir zurück nach Deutschland mussten. An dieser Stelle auch nochmal ein herzliches Dankeschön an Pfarrer Waltner, dass er diese unvergessliche Reise für uns möglich gemacht hat und uns geholfen hat, die Botschaft der Bibel besser zu verstehen, die biblischen Orte zu besuchen und auch mit Menschen vor Ort in Kontakt zu treten, um so von ihnen einiges über die Situation vor Ort zu erfahren.“


„Ran an die Handys!“ Kolpingsfamilie Kaufbeuren ruft zu Handyspenden auf

 

Nicht mehr gebrauchte Handys spenden und Gutes tun! Das Kolpingwerk Deutschland unterstützt als Kooperationspartner die Handyspendenaktion von missio Aachen und missio München und ruft zum Mitmachen auf. Damit können wir die Situation der Menschen im Kongo verbessern und einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen leisten. Die gespendeten Handys werden recycelt, um die wertvollen Rohstoffe zu gewinnen. Ein Anteil des Erlöses geht zu gleichen Teilen an missio und das Kolpingwerk Deutschland. Das Kolpingwerk Deutschland unterstützt mit seinem Anteil die Bewusstseinsbildung für die Bekämpfung von Fluchtursachen; missio finanziert mit seinem Anteil Hilfsprojekte im Kongo. Fast jeder hat ein oder mehrere Handys zuhause, die nicht mehr benutzt werden. In Deutschland gibt es schätzungsweise 124 Millionen nicht mehr gebrauchte Handys.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, diese Handys zu spenden und damit etwas Gutes zu tun.

Nicht mehr gebrauchte, auch defekte Handys können abgegeben oder in die bereitstehenden Sammelboxen eingeworfen werden:

Kirche St. Peter und Paul, Barbarossastraße 23 - beim Schriftenstand und in allen Pfarrbüros unserer Pfarreiengemeinschaft zu den üblichen Öffnungszeiten.

Nähere Informationen im Internet unter www.kolping.de/handyaktion

 

Stadtradeln

In Kaufbeuren fand dieses Jahr zum ersten Mal die Aktion „STADTRADELN – Radeln für ein gutes Klima“ statt. Insgesamt nahmen von Seiten der Pfarreiengemeinschaft neun verschiedenen Gruppen mit 134 Teilnehmern teil, die im 21-tägigen Aktionszeitraum gemeinsam mehr als 20.000 km mit dem Fahrrad unterwegs waren und dabei mehr als 2,8 t CO2 einsparten. Im Hinblick auf die Anzahl der Teilnehmer, der Kilometer und der CO2-Einsparung entspricht dies knapp 1/5 des Gesamtergebnisses aller Mannschaften in Kaufbeuren.

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Erntedank und Kirchweih

Erntedank und Kirchweih - beide Feste markieren für uns Christen Wichtiges. Ich denke, es ist gut, immer wieder zu überlegen, wofür wir im Leben dankbar sein dürfen. Es ist mehr als angemessen, diesen Dank ins Gebet zu bringen und Gott zu danken für das Leben und für alles, was unser Leben so wertvoll macht. Das Kirchweihfest macht deutlich: Wir haben eine Berufung. Die Zuwendung Gottes verbindet Jesus mit einem Auftrag. Er trägt uns auf, seine Botschaft weiterzusagen und durch unser Leben zu bezeugen. Wir sind direkt angesprochen, Kirche zu leben, also mit unseren Möglichkeiten sein Beispiel heute umzusetzen.

Bernhard Waltner, Stadtpfarrer