Soziales - Unser Anliegen

Unser soziales Engagement wird durch die Grundlagen der Christlichen Soziallehre und durch lehramtliche Texte gestützt.
Wir stellen Ihnen hier daher die Grundlagen der Christlichen Soziallehre und Auszüge aus Sozialenzyklika Fratelli Tutti vor, die unser Handeln motivieren.

 

Christliche Soziallehre

Im Laufe der letzten 130 Jahre kirchlicher Sozialverkündigung haben sich diese sechs Prinzipien herauskristallisiert:

Durch Klikcken auf die einzelnen Prinzipien können Sie die Erklärungen entdecken.

CSL Personalitaet CSL Gemeinwohl
CSL Solidaritaet CSL Subsidiaritaet
CSL Option fuer die Armen CSL Nachhaltigkeit

 Bild des Brotes: Martin Manigatterer   In: Pfarrbriefservice.de

 

Enzyklika "Fratelli tutti" (FT)

Enzyklika von Papst Franziskus über die „Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft.“  
Der Titel geht auf ein Zitat von Franz von Assisi zurück.  

Das Dokument wurde am 3. Oktober 2020 anlässlich des Besuchs von Papst Franziskus am Grab seines Namenspatrons unterzeichnet.

 

… aus der Enzyklika

FT 1

»Fratelli tutti« schrieb der heilige Franz von Assisi und wandte sich damit an alle Brüder und Schwestern, (…). Von seinen Ratschlägen möchte ich den einen herausgreifen, mit dem er zu einer Liebe einlädt, die alle politischen und räumlichen Grenzen übersteigt. Er nennt hier den Menschen selig, der den anderen, »auch wenn er weit von ihm entfernt ist, genauso liebt und achtet, wie wenn er mit ihm zusammen wäre«.  

 

FT 146

Es gibt einen „lokalen Narzissmus“, der nicht Ausdruck einer gesunden Liebe zum eigenen Volk und zur eigenen Kultur ist. Hinter diesem Phänomen verbirgt sich ein verschlossener Geist, der aus einer gewissen Unsicherheit und Furcht vor dem Anderen lieber Mauern errichtet, um sich zu schützen. Man kann jedoch nicht auf gesunde Weise lokal denken ohne eine aufrichtige und von Herzen kommende Offenheit für das Universale, ohne sich von dem, was anderswo geschieht, hinterfragen zu lassen, ohne sich von anderen Kulturen bereichern zu lassen oder sich mit den Nöten anderer Völker zu solidarisieren.

 

 FT 198Aufeinander zugehen, sich äußern, einander zuhören, sich anschauen, sich kennenlernen, versuchen, einander zu verstehen, nach Berührungspunkten suchen – all dies wird in dem Wort Dialog zusammengefasst. Um einander zu begegnen und sich gegenseitig zu helfen, müssen wir miteinander sprechen. (…). Man braucht nur daran zu denken, was die Welt ohne dieses geduldige Gespräch so vieler hochherziger Menschen wäre, die Familien und Gemeinschaften zusammengehalten haben. Ein beharrlicher und mutiger Dialog erregt kein Aufsehen wie etwa Auseinandersetzungen und Konflikte, aber er hilft unauffällig der Welt, besser zu leben, und zwar viel mehr, als uns bewusst ist.

 

FT