Geistlicher Impuls
Vielen Dank an die Allgäuer Zeitung, Redaktion Kaufbeuren
Vielen Dank an die Allgäuer Zeitung, Redaktion Kaufbeuren
Ihren jährlichen gemeinsamen Gottesdienst feierte kürzlich die katholische Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, heuer in der Kirche St. Peter und Paul. Zahlreiche Gläubige aus allen sieben Gemeinden füllten die Kirche und konnten eine erfrischende Feier miterleben. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Verbunden“, was seine bildliche Darstellung in einem verbindenden Seil fand. Die Ministranten zogen verbunden mit einem Seil ein und verbanden damit wichtige Stellen in der Kirche, Altar, Ambo und Taufstein. Zwei Jugendliche diskutierten nun die verbindende Funktion eines Seiles. Pfarrer Bernhard Waltner betonte in seiner Predigt, dass Verbundenheit Stärke bedeutet, wenn eine gute Gemeinschaft dahintersteht, dass aber auch der Blick auf die Einzelnen wichtig ist. Mit Bezug zur Pfarreiengemeinschaft bedankte er sich für das gute Miteinander der sieben Pfarreien. Er betonte auch die verbindende Gemeinschaft im Gebet, insbesondere dem Vaterunser, das weltweit verbindet und von Vertretern der einzelnen Gemeinden mit Wortkarten dargestellt wurde. Der eigens für diesen Gottesdienst gebildete Projektchor mit einer stattlichen…
Von vier bis 84 Jahren – das war die beeindruckende Altersspanne der rund 20 Teilnehmer, die sich am Kirchplatz von St. Martin zur ersten Stadtradel-Tour 2025 der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren getroffen haben. Nach einem motivierenden Segenspruch zum Auftakt von Stadtpfarrer Bernhard Walter hieß es: ab in die Pedale! Vorbei an der Höfelmayr Kapelle führte die Route direkt zum Radweg der bekannten „Dampflokrunde“. Sonnige Abschnitte wechselten mit schattigen Waldpassagen im Sachsenrieder Forst, während es stetig bergauf ging. Mauerstetten, Linden, Frankenhofen und schließlich Königsried wurden passiert – dort war auf 840 Metern der höchste Punkt der Tour. Zum Glück ging es von hier rasant bergab, mit flottem Tempo Richtung Bidingen. In der Pfarrkirche St. Pankratius legte die Gruppe ihren ersten geistlichen Stopp ein: beeindruckende Architektur, eine friedvolle Atmosphäre und wohltuende Kühle boten Gelegenheit für Gebet und Besinnung. Danach hieß es wieder: aufsitzen und weiter durch die traumhafte Landschaft des Ostallgäus, vorbei am Dachssee nach Bernbach.…
In unserer Pfarreiengemeinschaft und in unserer Stadt Kaufbeuren sind viele Hoffnungsmenschen. Viele bringen sich ein. Sie stellen ihre Begabungen und Talente in den Dienst der Gemeinschaft, nehmen Verantwortung wahr und helfen mit, dass ein Lichtstrahl ins Leben von Menschen kommt. Viele sind engagiert in Einrichtungen und Organisationen, Gruppen, Gremien und Verbänden, im kirchlichen Bereich, in der Liturgie, im Gemeindeleben, im musikalischen und künstlerischen Bereich, im sozialen Feld, in der Organisation und Verwaltung oder ganz im Verborgenen und Stillen. Ich sage persönlich und im Namen unseres ganzen Teams Ihnen allen ein aufrichtiges Danke und Vergelt´s Gott. Lassen wir uns alle weiterhin inspierieren vom lebendigmachenden Geist Gottes. Ich freue mich weiterhin auf den gemeinsamen Weg und wünsche Ihnen Gottes Kraft und Segen. Bernhard Waltner, Stadtpfarrer
Bild: Vatican news Gedanken von Bernhard Waltner, Stadtpfarrer "Der Friede sei mit euch allen." - Mit diesen Worten begann der neu gewählte Papst seine erste Ansprache auf dem Petersplatz in Rom. Mich freut es sehr, dass wir mit ihm einen Hirten haben, der viele internationale Erfahrungen mitbringt. "Der Gruß des Friedens soll alle auf dem ganzen Erdkreis erreichen", so Papst Leo. Und er fuhr fort: „Gott liebt uns alle. Das Böse wird nicht siegen.“ Mit diesen Worten bekräftigt er, die Botschaft von Hoffnung und Liebe stark zu machen. Papst Leo XIV. rief dazu auf, Brücken zu bauen und offen aufeinander zuzugehen. Die Kirche solle für alle da sein, besonders für die Leidenden. Er sprach sich für eine synodale, dialogbereite und missionarische Kirche aus, die gemeinsam unterwegs ist. Ich bin sehr froh, dass er damit in Kontinuität zu seinem Vorgänger Papst Franziskus für eine synodale Kirche wirbt, die offen für alle ist. Es…
Habemus papam - Wir haben einen neuen Papst. Er trägt den Namen Leo XIV. Heute läuten daher in unserer Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren von 20.00 Uhr bis 20.15 Uhr die Glocken. Beten wir für ihn um Kraft und Segen für seinen Dienst. Bernhard Waltner, Stadtpfarrer
Am 07.05.2025 feiert unser Bischof Dr. Bertram Meier im Augsburger Dom einen Gottesdienst für den verstorbenen Papst Franziskus. Daher läuten an diesem Tag von 18.45 Uhr bis 19.00 Uhr im ganzen Bistum die Kirchenglocken. Die Glocken laden zum Gebet ein. Wir dürfen dankbar sein für den Hirtendienst von Papst Franziskus. Viele Zeichen hat er gesetzt, viele Impulse hat er uns mit auf den Weg gegeben. Gott schenke ihm nun österliche Lebensfülle.
Den Text des Schreibens finden Sie hier.
Papst Franziskus hat zum Heiligen Jahr ein Schreiben verfasst. Es trägt die Überschrift : "Spes, non confundit" - Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen. Im folgenden lesen Sie einige Auszüge aus diesem Schreiben: Alle hoffen. Im Herzen eines jeden Menschen lebt die Hoffnung als Wunsch und Erwartung des Guten, auch wenn er nicht weiß, was das Morgen bringen wird. (1) Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der unsgegeben ist“ (Röm 5,1–2.5). (2) Es ist nämlich der Heilige Geist, der mit seiner beständigen Gegenwart in der pilgernden Kirche das Licht der Hoffnung in den Gläubigen verbreitet. Er lässt es brennen wie eine Fackel, die nie erlischt, um unserem Leben Halt und Kraft zu geben. Tatsächlich täuscht die christliche Hoffnung nicht und sie enttäuscht nicht, denn sie gründet sich auf die Gewissheit, dass nichts und niemand uns jemals von dergöttlichen Liebe trennen kann. (3) Wir haben uns mittlerweile…
Gedanken von Stadtpfarrer Bernhard Waltner Gott hat Papst Franziskus zu sich gerufen. Es macht mich traurig, weil er eine große Lücke zurücklässt. Er wird uns in der Kirche fehlen beim weiteren Weg im synodalen Prozess und in vielen Fragen. Aber ich bin auch unendlich dankbar, dass wir ihn die letzten Jahre als Hirten hatten. Ich bin dankbar für die vielen Impulse, die er uns als Kirche mit auf den Weg gegeben hat. Beispielhaft erinnere ich an „Evangelii gaudium“, ein Schreiben, in dem er die Freude zum Ausdruck bringt, die aus dem Evangelium erwächst. "Lassen wir uns die Freude nicht nehmen", so Franziskus. Gleichzeitig macht er Mut, an die Ränder zu gehen. Er spricht von der Kirche als "Feldlazarett" und ermutigt, Verantwortung für Menschen in Not wahrzunehmen. Ich erinnere auch an „Laudato si“, ein Schreiben, in dem er die Verantwortung für die Schöpfung und die ganze Welt thematisiert. Beachtlich ist auch sein Schreiben…